DER AMYBOOT

ein Produkt von

Ein völlig neuer Hufschutz

Der Amyboot

Der Amyboot wurde in erster Linie als Reha-Produkt entwickelt. Er eignet sich dabei als hervorragender Hufschutz gerade bei Pferden, die viel Zeit auf verschiedenen Untergründen im Offenstall verbringen oder für Pferde, die mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Dazu gehören beispielweise Hufrehe, Arthrose, dünne und empfindliche Sohlen, Hufbeinverknöcherungen, Spat, Sehnenschaden, Bockhuf und viele weitere Krankheitsbilder. Genau hier setzt der Amyboot an und bietet eine innovative Alternative zu bekannten Hufschutzprodukten.

Konzept

Kleben statt nageln – schonend für den Huf

Der Amyboot wird auf den Pferdehuf aufgeklebt. Ein Aufnageln ist also nicht nötig. Dies garantiert, dass der Huf in seinem natürlichen Zustand bleibt und durch keinerlei äußere Einwirkung beeinträchtigt wird.

Material

Extrem geringes Gewicht, dank spezieller Materialien

Der Amyboot ist sehr viel leichter als der konventionelle Eisenbeschlag. Auch bisherige Kunststoffbeschläge bestehen aufgrund der Stabilität entweder aus einem relativ schweren Material oder haben einen Metallkern, was sich natürlich im Gewicht niederschlägt.

Mit einem Team aus Kunststoffexperten, Physikern, Hufspezialisten und Ärzten haben wir diesen Spagat schließlich geschafft und können nach langer Entwicklungsarbeit und vielen Tests ein Material präsentieren, das trotz seines geringen Gewichts den Anforderungen an einen Hufschutz standhält. Trotz des leichten Gewichts garantiert der Amyboot beste Abriebfestigkeit und Stabilität.

Form

Verschiedene Größen – individuell anpassbar

Derzeit sind drei Größen des Amyboots erhältlich. Für die Zukunft ist geplant, die Auswahl noch um eine vierte Größe zu erweitern. Vom Shetlandpony bis zum Kaltblut ist für fast jede Pferderasse das Richtige dabei. Die Grundplatten werden dann von unseren lizensierten Bearbeitern (Hufschmiede/Huftechniker) individuell an die Hufe ihres Pferdes angepasst und fachmännisch angebracht.

KLEBEN STATT NAGELN

Der Amyboot in der Anwendung

Amyboot an DEN Huf anlegen

Der Amyboot wird zunächst auf dem Pferdehuf aufgelegt, um die passende Größe zu ermitteln und um ihn an die Hufform anpassen zu können.

Hufform anzeichnen

Die Form des Hufes wird auf dem Amyboot angezeichnet. Am Besten eignet sich hierfür ein weißer Permanentmarker.

Vorbereitung für die formgebung

Nachdem der Amyboot fertig angezeichnet wurde, ist die Vorbereitung für die Formgebung abgeschlossen.

Entfernen überstEhender Ränder

Überstehende Ränder können mit einer Beißzange abgezwickt werden.

ABSCHLEIFEN der Ambyboot platte

Mithilfe einer Flex werden anschließend die Ränder der Amyboot Platte abgetragen.

Klebelaschen positionieren

Die Klebelaschen werden am Amyboot positioniert. Die finale Position wird ebenso markiert.

Erhitzen der klebelaschen

Mit einem Heißluftfön können die Klebelaschen anschließend erhitzt werden, um diese mit dem Amyboot verbinden zu können.

Andrücken der klebelaschen

Die erhitzten Klebelaschen werden anschließend am Amyboot mit festem Druck fixiert, um ein späteres Verrutschen auszuschließen.

Hufe entfetten

Vor dem Aufbringen der Klebelaschen müssen die Hufe unbedingt entfettet werden. Hierzu eignet sich zum Beispiel handelsüblicher Nagellackentferner.

klebelaschen entfetten

Ebenso müssen auch die Klebelaschen am Amyboot entfettet werden. Dies kann ebenfalls mit Nagellackentferner oder einem anderen auf Alkohol basiertem Mittel erfolgen.

Finales anpassen an den huf

Bevor der Amyboot auf den Huf aufgeklebt wird, sollte dieser noch einmal auf den korrekten Sitz und die richtige Passform kontrolliert werden. Ein einfaches Auflegen genügt hier zur Beurteilung.

Laschen Ankleben

Der Huf wird abgestellt. Anschließend werden dann die Klebelaschen mit dem speziellen Klebemittel eingestrichen und auf der Hufwand festgeklebt.

Andrücken der Klebelaschen

Abschließend werden die Klebelaschen einzeln fest am Huf angedrückt, damit der Kleber als Verbindung zwischen Amyboot und Pferdehuf haften bleibt.

Fertig

Nach diesem letzten Schritt ist der Amyboot vollständig und fachgerecht am Pferdehuf angebracht. So kann er künftig den Pferdehuf perfekt schützen.

Brauchen Pferde einen Hufschutz?

Viele Pferdebesitzer kennen die Frage: Hufeisen oder Barhuf?
Aus den unterschiedlichsten Gründen stehen Pferdebesitzer oft vor der Frage „soll ich mein Pferd beschlagen lassen“?

Als wildes Steppentier kam das Pferd ursprünglich erstmal ganz gut ohne Hufeisen, aber auch ohne Mensch klar. Mit der Domestizierung des Pferdes änderten sich aber auch die Ansprüche an das Pferd; mit dem Einsatz als Reit- und Lastentier auf geschotterten oder später auch geteerten Straßen wurde der Abrieb des Hufhorns zu hoch und es musste ein Hufschutz her, um die Pferde weiterhin nutzen zu können. Ein Beschlag aus Eisen war lange Zeit die einzige Möglichkeit, die technisch umgesetzt werden konnte und dabei die v.a. früher teils sehr hohen Anforderungen an Haltbarkeit bei gleichzeitiger Abriebfestigkeit erfüllte (Kutschpferde vor der Erfindung des Automobils, Einsatz für Post und Krieg etc.). Ein Hufeisen konnte durch den Schmied individuell an jede Hufform und -größe angepasst werden, fachmännisches Aufnageln hält im Normalfall sehr gut und lang und das Material Eisen nutzt sich auch auf harten Böden nur recht langsam ab.

Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Arbeitspferde in unserem Alltag. Die meisten Pferde werden als Freizeit-Reitpferde gehalten, an die bei weitem nicht so hohe Ansprüche wie an die früheren Arbeitspferde gestellt werden.

Und so stellte (und stellt) sich vielen Pferdebesitzern irgendwann die Frage:

„BRAUCHE ICH TATSÄCHLICH DIE TRADITIONELLEN HUFEISEN?“

Aus den früheren Nutztieren mit ohnehin nicht allzu hoher Lebenserwartung sind inzwischen geliebte Haustiere geworden. Inzwischen weiß man bzw. macht man sich mehr Gedanken darüber, dass das ständige Aufnageln der schweren Eisen nicht ideal für Pferde ist. Die moderne Medizin kann mehr über die Durchblutung und den Bewegungsmechanismus im Huf darstellen, und zeigt, wie ein klassisches Hufeisen diese u.U. beeinträchtigen kann.

So wünschen sich mehr und mehr Pferdebesitzer und Reiter eine zeitgemäße Alternative. Viele Freizeitpferde, die nur gelegentlich geritten werden, laufen barhuf ganz ohne Hufeisen, es gibt jedoch auch immer Fälle, in denen nicht ganz auf einen Hufschutz verzichtet werden kann, wie z.B.:

Abnutzung im Offenstall

Zu viel Abnutzung im Offenstall durch geschotterte oder geteerte Flächen

Gesundheitliche Probleme

Zum Beispiel Hufrehe, Arthrose, dünne/empfindliche Sohle, Hufbeinverknöcherung, Spat, Sehnenschaden, Bockhuf, etc.

Poröse Hufwände

Ausgerissene/ poröse Hufwände, in die momentan nicht genagelt werden kann

DAS RICHTIGE FÜR JEDE JAHRESZEIT

Eines der weiteren Geheimnisse unseres Produktes sind die jahreszeit-abhängigen Varianten!

Wir sind davon überzeugt, dass sich u.a. aus diesem Grund bisher der Kunststoff-Hufschutz nicht gegen die Eisen-Variante durchsetzen konnte.

Kunststoff ist zwar ein großartiges und sehr flexibel einsetzbares Material, aber es ist nur bedingt temperatur-tolerant. Je nach Außentemperatur werden manche Kunststoffe z.B. unterhalb einer bestimmten Temperatur brüchig oder oberhalb einer bestimmten Temperatur weich und verlieren ihre Stabilität. Bedenken wir nun, dass in unseren Breiten Temperaturen von bis zu 40 Grad im Sommer (in der prallen Sonne wahrscheinlich sogar mehr) und -15 Grad im Winter keine Seltenheit sind, ist das eine extreme Anforderung an das Material Kunststoff.

INES WERNER

 Aus einer Idee entsteht ein Produkt

Die Idee zu dem Amyboot hatte Geschäftsführerin Ines Nadine Werner.

Geb. 21.06.1979 wuchs sie mit einem älteren Bruder in einem liebevollen Elternhaus in der Nähe vom Bodensee auf.

Sie war schon immer sehr sportbegeistert, vor allem Volleyball hatte es ihr als Jugendliche angetan. Nach der Schule entschied sie sich für eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin und zog hierfür nach Karlsruhe. Nach erfolgreicher Ausbildung arbeitete sie zuerst im Reha-Bereich, wo sie auch einige Zusatzqualifikationen wie Herzsport- und Diabetesschein machte, um nur einige zu nennen. Diese Erfahrung und Qualifikationen brachten ihr schließlich eine leitende Position in einem Fitnessstudio ein, in der sie mit ihrem breitgefächerten Wissen und der eigenen Erfahrung aus dem Leistungssport eine optimale Betreuung für Alle vom ambitionierten Hobbysportler bis zum Aufbausport nach Verletzungen o.ä. in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten anbieten konnte.

Ihre zweite große Leidenschaft waren schon immer die Pferde. In Karlsruhe verwirklichte sie sich bald nach der ersten Ausbildung den Traum vom eigenen Pferd. Sie entdeckte die Begeisterung fürs Westernreiten, und lange blieben das Reiten mit gelegentlichen Turnierteilnahmen und die Pferde ein Hobby.

Als sie 2008 als ehrenamtliche Helferin die Reittherapie kennenlernte, hatte sie schnell ein neues Ziel vor Augen. In diesem Beruf konnte sie ihr medizinisches Wissen mit ihrer Begeisterung für Pferde verbinden und das Hobby zum Beruf machen. Sie machte eine Fortbildung in tiergestützter Therapie, pachtete einen kleinen Hof und bietet hier nun seit fast 12 Jahren Reittherapie hauptsächlich für Kinder an. Die tierischen Co-Therapeuten hat sie fast alle selbst eingeritten und ausgebildet und lebt hier jeden Tag ihren Traum vom eigenen Ponyhof.

SO ENTSTAND

DIE IDEE

ZUM AMYBOOT

Namensgebend für das Produkt „Amyboot“ war Welsh Cob A Pony „Merlin’s Amarena“, unsere Zauberkirsche, genannt „Amy“. Sie war eines der ersten Therapieponys von Ines Werner, die bereits seit vielen Jahren einen erfolgreichen kleinen Therapiestall führte, bevor sie Dr. Horse & friends UG (haftungsbeschränkt) gründete und mit der Entwicklung des Amyboot begann.

Viele Jahre lief Amy in der Reittherapie zuverlässig mit und brachte als tierische Co-Therapeutin vielen Kindern mit ihrer aufgeweckten und liebevollen Art mit viel Freude das Reiten und den Umgang mit Pferden bei. Ab ihrem 10. Lebensjahr prägten leider mehr und mehr das Metabolische Syndrom, Cushing und genetische Erkrankungen, die leider typisch für Ponies sind, ihr Leben. Trotz angepasster Haltung und Medikamenten hatte sie als Begleiterscheinung ihrer Erkrankungen mehrere teils schwere Reheschübe, die letztendlich leider zu einem nur kurzen Leben führten.

Der Wunsch, Amy das Laufen in den akuten Rehephasen und der Huf-Rehabilitation danach zu erleichtern, führte schließlich zu der Idee des Amyboot. Herkömmliche Beschläge waren zu schwer für das nur 125cm kleine und sehr zierliche Pony, und das Aufnageln in der akuten Krankheitsphase zu unangenehm und schwierig.

So entstand die Idee einer leichten, aber trotzdem stabilen und nicht verformbaren Kunststoff-Grundplatte, die passgenau zugeschnitten und an den Huf geklebt werden kann.

Zusammen mit einem Team von Kunststoffexperten, Hufbearbeitern und Tierärzten stellten wir uns dieser Herausforderung und können nun nach vielen Tests stolz den Amyboot präsentieren.

Auch wenn es für unsere Amy leider zu spät kommt, hoffen wir, dass dieses tolle Reha-Produkt vielen Pferden den Alltag in Offenstall, Ausläufen oder Box erleichtern wird und ihnen ermöglicht, sich besser und freier zu bewegen.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE ANFRAGE

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